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Das Wogen zwischen bewegter Einzelleistung und –herausstellung der Stimmen und der Klangvermischung ist berauschend klug und einfühlsam. Dass die drei Musiker den Frohsinn
vor Ohren haben, wenn sie das d-Moll-Trio Op. 49 angehen, hört man von der ersten Note an. Und es wird deutlich, dass da vom Klavier aus gedacht wird – und Christoph Eggner ist ein berauschender
Pianist. Bestechend gehen sie mit den rhythmisch-tänzerischen Grundgedanken um, wie im Finale. Anders dagegen gehen sie – zu Recht – das spätere c-Moll-Trio Op. 66 an, entsprechend der dunkleren
Dramatik der Motiv-Aussagen. Doch versteht es das Trio, die wunderbaren lichten Momente herausstechen zu lassen, die Hoffnung im melancholisch-kantablen Andante. Eine Aufnahme, die interpretatorisch
keine Wünsche offenlässt.
Carsten Dürer, Ensemble 5/09
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